STREET ART IM KLOSTER

Graffiti war die geschmähte Kunst der Großstädte. Noch immer erweckt der Name Schwindelgefühle: Erinnerungen an Häuserwände und Unterführungen mit grellen Farbschichten aus der Spraydose. Aber aus der rebellischen Kunstwelle, die nachts arbeitet, verfolgt von Bürgern und Polizei, ist eine neue Kunstform entstanden, die der Anonymität entwachsen ist und für die Kunst neues Terrain erobert hat- grenzüberschreitend und soziale Klassen verbindend.

Streetart Künstler arbeiten heute als begehrte Auftragskünstler mit gefülltem Terminplan. Ihre Werke zieren ebenso die Botschaft der Bundesrepublik in Neu Delhi wie ein Gotteshaus in Kehl oder werben für Kleinunternehmen in Armenvierteln der Metropolen. Der Bahnhof Geltendorf – nur einen Spazierweg entfernt vom Kloster St. Ottilien – war in den 1980er Jahren eine der Geburtsstätten für diese neue Straßenkunst in Deutschland.

Street Art kann begeistern – man hat nur wenig bisher davon gesehen – und das wollen wir ändern.

Das Kloster St. Ottilien hat ca. 2000 Quadratmeter für das Projekt zur Verfügung erstellt. Am Projekt nehmen 10 Künstler aus Deutschland, England, Italien, Russland, Dänemark und Frankreich teil.

Mehr unter: http://heavenmeetsearth.de/

In unregelmäßigen Abständen informieren wir Euch über die teilnehmenden Künstler.

Street Art in the Benedictine Monastery St. Ottilien (Upper Bavaria)

Graffiti was an often abused form of urban art which we associate with smearings on walls of buildings and awesome memories of underground passages with countless layers of paint from aerosol cans. But the insurgent art move, working undercover, pursued by citizens and police, has matured and shed off anonymousity.

Street artists work nowadays during daytime on assignment with a packed schedule for months. Their works “embellish” a wide array of public and private buildings such as the entrance of the German embassy in Neu Dehli, a church in the city of Kehl or advertise small scale business in the run-down areas of metropolises. The Benedictine Monastery St. Ottilien (District Landsberg, Upper Bavaria) has reserved nearly 2000 square metres for the project. 10 artists from Germany, Britain, Italy, Russia, Denmark and France will participate. By the way, one of the birthplaces of street art in Germany has been the railway station Geltendorf – just in a walks distance from the monastery.

Street Art can really inspire – but we have only seen little of it – and that’s what we want to change.

At irregular intervals we will inform about the project.

1. Projekt

  • „Ateliers für 10 Tage“ im Kloster St. Ottilien.
  • International renommierte Künstler aus Deutschland, England, Italien, Russland, Dänemark und Frankreich arbeiten zusammen mit Künstlern aus der Region in einem offenen Workshop. Das Kloster St. Ottilien hat für das Projekt zahlreiche Wände innerhalb der Klosteranlage zur Verfügung gestellt. Die Arbeiten werden bleibender Bestand der Klosteranlage.
  • Das Projekt ist Auftakt einer Kulturstraße Eresing – St. Ottilien, die in den Folgejahren zu einem begehbaren offenen Museum ausgebaut wird.

 

2. Rahmenprogramm

  • Kino-Matinée “BANKSY / exit through the gift shop” mit anschließender Diskussion mit Kurt Tykwer (Filmforum Landsberg).
  • Podiumsdiskussion mit den teilnehmenden Künstlern im Kloster St. Ottilien. Die Teilnehmer berichten von Ihren Projekten weltweit und geben einen spannenden Einblick in Ihr Leben und die Entwicklung ihrer Kunst. Diese Veranstaltung richtet sich insbesondere auch interessierte Schüler, Kunsterzieher, Jugendarbeiter und Vertreter von Kommunen.

3. Organisation

  •  Schirmherrschaft Dr. Thomas Goppel (Staatsminister a.D.)
  • VIS-À-VIS e.V. Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst im ländlichen Raum: Alexander Ewgraf (Künstler), Christian Burchard (Kunsthistoriker), Tobias Krug (Künstler), Karl Witti (Künstler).
  • Kloster St. Ottilien: Pater Dr. Cyrill Schäfer.
  • LOOMIT (Street Art Künstler, München).
  • Filmforum Landsberg am Lech (Kurt Tykwer).

 

 

 

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