Ausstellungen 2021

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Zur Eröffnung des neuen KulturRathauses in Eresing 2021, organisiert der Eresinger Kunstverein Vis-à vis zur Förderung von zeitgenössischer Kunst e.V. eine Ausstellung zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948.

Die Allgemeine Menschenrechtserklärung ist ein bewegendes und inspirierendes Dokument und macht Mut auf Zukunft und gibt Vertrauen, in die Arbeit der internationalen Organisationen. Sie verkörpert eine Utopie, aber ist von großer Wirkung. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung wie das Dorf im Kleinen mit der Welt im Großen verbunden ist. 

Wenzel Ziersch Ü 140/140 (Menschenrechtserklärung in Tusche auf Plexiglas)

Dauer der Ausstellung: April bis Sommer 2021.

Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch 17.30-19.00, Freitag 15.00-16.30 Uhr. Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Regelungen

Zweite Station der Ausstellung: Rathausgalerie in Landsberg am Lech, 21. Oktober bis 14. November 2021

23 Künstler aus dem Landkreis Landsberg am Lech und ein Gast aus dem Landkreis Starnberg reflektieren die 30 Artikel umfassende Menschenrechtserklärung auf 30 Bildtafeln und Objekten. Die Ausstellung wird ergänzt durch eine Skulptur von Josef Lang und eine Installation von Wenzel Ziersch. In der Ausstellung hängt ein Poster mit den Artikeln, sodass der Betrachter die Möglichkeit hat, den vollständigen Text zu lesen und künstlerische Interpretation und Text zu vergleichen.

Karl Witti (1-2), Josef Lang (3), Pila Sippel (4), Karl Witti (5)
Janosh Fischer (6), Margarethe Bartsch (7), Andreas Kloker (8), Matthias Cybulka (9), Noah Cohen (10)

Anemone Rapp (11), Doris Trummer (12), Karl Witti  (13-14)
Bert Praxenthaler (21), Tobias Krug (22), Sabine Köhl (23), Mica Knorr-Barocco  (24)

Alexander Ewgraf (15), Cornelia Rapp (16), Klaus-Peter Wershofen  (17)
Baird Cornell (25), Angelika Böhm-Silberhorn (26), Peter Dietz (27)

 

Karl Witti (18-19), Angelika Hoegerl (20)
Lore Kienzl (28), Peter Wilson (29-30)

Schon im ersten Artikel der Menschenrechtserklärung werden die Ideale der französischen Revolution angesprochen: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, und diese waren wiederum inspiriert durch die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Somit möchte die Ausstellung auch dazu anregen, sich mit der Entstehungsgeschichte der Menschenrechtserklärung auseinanderzusetzen und die vorgestellten Ideale mit der Gegenwart zu vergleichen. In der Menschenrechtserklärung geht es im Wesentlichen um die Rechte des Einzelnen. Wo stoßen die Rechte des Einzelnen an Grenzen, was sind seine Pflichten und wo bleiben die Rechte der Gemeinschaft? Auch zu diesen aktuellen Themen bietet die Ausstellung Anregungen für eine vertiefte Diskussion.

 

Der „Dicke Rote“ von Josef lang lädt dazu ein, die Ausstellung zu besuchen. Die „Dicke Rote“  wirkt schüchtern, steht aber mit klotzigen Beinen fest auf dem Boden. Sie hilft die Schwellenangst der Besucher zu überwinden, und verkörpert Bürgersinn und den Mut, seinen Standpunkt zu vertreten.

Kurator: Christian Burchard

Teilnehmende Künstler und Artikel

Margarethe Bartsch, Landsberg [Art. 7]
Angelika Böhm-Silberhorn, Utting [Art. 26]
Noah Cohen, Dettenschwang  [Art. 10]
Baird Cornell, Starnberger See [Art. 25]
Peter Dietz, Utting [Art. 27]
Matthias Czybulka, Dießen [Art. 9]
Alexander Ewgraf, Eresing  [Art. 15]
Janos Fischer, Dettenschwang  [Art. 6]
Angelika Hoegerl, Holzhausen [Art. 20]
Andreas Kloker, Schondorf  [Art. 8]
Mica Knorr-Barocco, Utting [Art. 24]
Sabine Köhl, Windach  [Art. 23]
Tobias Krug, Eresing u. München [Art. 22]
Josef Lang, Denklingen  [Art. 3 u. Skulptur „Der dicke Rote“]
Lore Kienzl, Asch Fuchstal  [Art. 28]
Bert Praxenthaler, Penzing [Art. 21]
Anemone Rapp, Eching [Art. 11]
Cornelia Rapp, Denklingen [Art. 16]
Pila Sippel, Eresing [Art. 4]
Doris Trummer, Schondorf [Art. 12]
Klaus-Peter Wershofen, Eresing [Art. 17]
Peter Wilson, Landsberg  [Art. 29,30]
Karl Witti, Eresing [Art. 1,2,5,13,14,18,19]
Wenzel Ziersch, Holzhausen [Installation  Ü 140, alle Artikel]

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Ausstellungen 2019

Der Bildhauer Josef Lang – Werkschau

Galerie St. Ottilien und Klostergelände St. Ottilien

29 Juni bis  21. September 2019 (Skulpturen im Aussenbereich bis November 2019)

Künstlergespräch, Samstag 24. August 19 Uhr, Galerie st. Ottilien

mit Josef Lang, Christian Burchard (Kurator), Prof. Dr. Andreas Kühne, Dr. Cyrill Schäfer (Galerie St. Ottilien)

Ausstellung

Die AusstellungDer Bildhauer Josef Lang – Retrospektive“ zeigt einen Überblick über die verschiedenen Schaffensperioden des renommierten Bildhauers Josef Lang aus Denklingen (Kreis Landsberg am Lech). Das große Freigelände um die Klosterkirche mit altem Baumbestand, Grünflächen und Gebäuden bieten einen naturromantischen Rahmen um die teils überlebensgroßen Holzfiguren in ein gewachsenes Umfeld zu integrieren. Die Synthese von Kunstraum und Naturraum laden den Betrachter dazu ein, sich in die Figuren einzufühlen und sich mit Ihnen zu „unterhalten“.  Zur Ausstellung erscheint im EOS Verlag ein kommentiertes Werkverzeichnis mit ausführlicher Darstellung seines künstlerischen Entwicklungsweges.

Die Skulpturen

Josef lang gehört zu der ersten Gruppe von Künstlern, welche die Kettensäge als modernes Werkzeug für die Bildhauerei entdeckten um seinen Skulpturen durch den Sägeschnitt eine ursprüngliche archaische Ästhetik zu verleihen. Sein Lebensthema wird die menschliche Figur in seiner Urbedeutung als Ausdruck des Menschseins. „Die menschliche Figur aber ist zu meinem Lebensthema geworden, die menschliche Figur als Ausdrucksträger von Menschlichkeit.“ Die Skulpturen von Josef lang thematisieren Eigenschaften unserer Persönlichkeit, die eher ausgegrenzt werden, nichts desto trotz immer präsent sind und oft erst in Lebenskrisen in Erscheinung treten: Schutzbedürftigkeit und Verwundbarkeit. Er macht sie sichtbar, stellt ihnen ein Denkmal im öffentlichen Raum, unübersehbar. Zwischen Sylt und Liechtenstein, Ludwigshafen und Berlin, Düsseldorf und Rostock bevölkern seine Schöpfungen Gärten und Parkanlagen, horchen vor Museen, rufen vor modernen Verwaltungsbauten und immer rühren sie unmittelbar den Betrachter durch Ihre „Menschlichkeit“. (chb)

Der Künstler Josef Lang (*1947 Bad Tölz)

Josef Lang verdrängte zunächst seinen Lebenswunsch, Künstler zu werden und absolvierte eine kaufmännische Ausbildung. Nach einigen Berufsjahren besinnt er sich auf sein ursprüngliches Anliegen und riskiert einen Neuanfang als Künstler. Es folgen Steinmetzlehre und Studium an der Münchener Akademie (1979-1986), zuletzt als Meisterschüler von Erich Koch. Über das Arbeiten in verschiedenen Materialien findet er schließlich im Werkstoff Holz das für seine Formensprache angemessene Medium.

Auszeichnungen

1985 Stipendium Accademia di Carrara
1987 Stipendiatenausstellung, Accademia di Carrara, Ingolstadt
1987 Arbeitsaufenthalt Villa Azad, Rom
1998 Kunstpreis der Sparkasse Nördlingen
2007 Kunstpreis des Kunstvereins Bad Wörishofen
2009 Hubert-von-Herkomer-Preis der Stadt Landsberg
2011 Kunstpreis der Stadt Bad Wörishofen
2015 Ehrenpreis des Kunstvereins Bad Wörishofen
2018 Anerkennung, 1. Schweizer Skulpturenpreis
bei der 7. Schweizerischen Triennale

Werkverzeichnis

Christian Burchard (Hg.): Josef Lang – Werkverzeichnis: Skulpturen, Objekte 1960-2019, mit Beiträgen von Anita Brockmann, Andreas Kühne, Josef Lang, Thomas Raff, EOS Verlag St. Ottilien 2019, 208 S., Exemplare nummeriert

Mit freundlicher Unterstützung von

       

 


 

Künstlergespräch Maluramuseum mit Karl Witti und Lore Kienzl

 


Buch: Eine wilde Geschichte erzählt von Richard Freeman

mit Bildern von Karl Witti / Erstveröffentlichung im Eigenverlag

 

Josef Lang, Karl Witti, Vis-à-vis 2019 | keine Kommentare zum Anfang springen

Kunstverein Eresing: Regionale Kunst im Dialog mit internationaler Kunst

Ausstellungen

Künstler

A.R. Penck
Albrecht Dürer
Alexander Ewgraf
Arnulf Rainer
Bernd Zimmer
Cone
Doris Trummer
Dotmaster
Eberhard Havekost
Flying Fortress
Herakut
Interesni Kraski
Josef Lang
Karl Witti
Leif Trenkler
Loomit
M-City
Nychos
Olafur Eliasson
Robert Motherwell
Scheme
Sigmar Polke
Tobias Krug
Tom Schmid