Vis-à-vis 2019

Ausstellung zur Eröffnung des
Neuen KulturRathauses in Eresing 2020/21

 

Zur Eröffnung des neuen KulturRathauses in Eresing Ende Dezember/Januar 2021 organisiert der Eresinger Kunstverein Vis-à vis zur Förderung von zeitgenössischer Kunst e.V. eine Ausstellung zur Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948. Eine Auswahl von Künstlern aus dem Kreis Landsberg bearbeitet jeweils einen der 30 Artikel. Somit entstehen 30 Bildtafeln. Die Ausstellung wird ergänzt durch eine Skulptur von Josef Lang und eine Installation von Wenzel Ziersch. In der Ausstellung hängt ein Poster mit den Artikeln, sodass der Betrachter die Möglichkeit hat, den vollständigen Text zu lesen und künstlerische Interpretation und Text zu vergleichen.

Die Allgemeine Menschenrechtserklärung ist ein bewegendes und inspirierendes Dokument und macht Mut auf Zukunft und gibt Vertrauen, in die Arbeit der internationalen Organisationen. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung wie das Dorf im Kleinen mit der Welt im Großen verbunden ist.

Teilnehmende Künstler und Artikel

Margarethe Bartsch [7]
Angelika Böhm-Silberhorn [26]
Noah Cohen  [10]
Baird Cornell [25]
Dietz, Peter [27]
Matthias Czybulka [9]
Alexander Ewgraf  [15]
Janos Fischer  [6]
Angelika Hoegerl [20]
Andreas Kloker  [8]
Mica Knorr-Barocco [24]
Sabine Köhl  [23]
Tobias Krug  [22]
Josef Lang  [3, Skulptur]
Kienzl, Lore  [28]
Bert Praxenthaler [21]
Anemone Rapp [11]
Cornelia Rapp [16]
Doris Trummer [12]
Klaus-Peter Wershofen [17]
Peter Wilson  [29,30]
Karl Witti [1,2,4,5,13,14,18,19]
Wenzel Ziersch [Installation]

Kurator: Christian Burchard

Vis-à-vis 2019, Vis-à-vis 2020 | keine Kommentare zum Anfang springen

Karl Pfefferle

 

Wir trauern um den am 23. Januar 2019 in München verstorbenen Galeristen Karl Pfefferle. Von Anfang an unterstütze er unsere etwas verwegene Idee, hier auf dem Lande ein Forum für regionale und internationale Kunst aufzubauen. Wenn wir ihn um Leihgaben anfragten, sagte er nur „geht ins Depot und sucht Euch aus, was ihr brauchen könnt“. Beladen mit Arbeiten von Sigmar Polke, Arnulf Rainer, Bernd Zimmer und Leif Trenkler machten wir uns auf den Heimweg nach Eresing. Er gab uns den Rückenwind, den wir in den Anfangsjahren brauchten, um weiter zu machen, und setzte eine hohe Messlatte für unsere Ausstellungen. Er gab uns  die Erfahrung weiter, wie wichtig Gegenwartskunst ist, nicht nur in München, und wusste um den Freiraum, den man als Galerist und Ausstellungsmacher der Kunst gewähren muss. Auch seine Integrität und Menschlichkeit werden wir schmerzlich vermissen.

Vis-à-vis, Vis-à-vis 2019 | keine Kommentare zum Anfang springen

Ausstellungen 2019

Der Bildhauer Josef Lang – Werkschau

Galerie St. Ottilien und Klostergelände St. Ottilien

29 Juni bis  21. September 2019 (Skulpturen im Aussenbereich bis November 2019)

Künstlergespräch, Samstag 24. August 19 Uhr, Galerie st. Ottilien

mit Josef Lang, Christian Burchard (Kurator), Prof. Dr. Andreas Kühne, Dr. Cyrill Schäfer (Galerie St. Ottilien)

Ausstellung

Die AusstellungDer Bildhauer Josef Lang – Retrospektive“ zeigt einen Überblick über die verschiedenen Schaffensperioden des renommierten Bildhauers Josef Lang aus Denklingen (Kreis Landsberg am Lech). Das große Freigelände um die Klosterkirche mit altem Baumbestand, Grünflächen und Gebäuden bieten einen naturromantischen Rahmen um die teils überlebensgroßen Holzfiguren in ein gewachsenes Umfeld zu integrieren. Die Synthese von Kunstraum und Naturraum laden den Betrachter dazu ein, sich in die Figuren einzufühlen und sich mit Ihnen zu „unterhalten“.  Zur Ausstellung erscheint im EOS Verlag ein kommentiertes Werkverzeichnis mit ausführlicher Darstellung seines künstlerischen Entwicklungsweges.

Die Skulpturen

Josef lang gehört zu der ersten Gruppe von Künstlern, welche die Kettensäge als modernes Werkzeug für die Bildhauerei entdeckten um seinen Skulpturen durch den Sägeschnitt eine ursprüngliche archaische Ästhetik zu verleihen. Sein Lebensthema wird die menschliche Figur in seiner Urbedeutung als Ausdruck des Menschseins. „Die menschliche Figur aber ist zu meinem Lebensthema geworden, die menschliche Figur als Ausdrucksträger von Menschlichkeit.“ Die Skulpturen von Josef lang thematisieren Eigenschaften unserer Persönlichkeit, die eher ausgegrenzt werden, nichts desto trotz immer präsent sind und oft erst in Lebenskrisen in Erscheinung treten: Schutzbedürftigkeit und Verwundbarkeit. Er macht sie sichtbar, stellt ihnen ein Denkmal im öffentlichen Raum, unübersehbar. Zwischen Sylt und Liechtenstein, Ludwigshafen und Berlin, Düsseldorf und Rostock bevölkern seine Schöpfungen Gärten und Parkanlagen, horchen vor Museen, rufen vor modernen Verwaltungsbauten und immer rühren sie unmittelbar den Betrachter durch Ihre „Menschlichkeit“. (chb)

Der Künstler Josef Lang (*1947 Bad Tölz)

Josef Lang verdrängte zunächst seinen Lebenswunsch, Künstler zu werden und absolvierte eine kaufmännische Ausbildung. Nach einigen Berufsjahren besinnt er sich auf sein ursprüngliches Anliegen und riskiert einen Neuanfang als Künstler. Es folgen Steinmetzlehre und Studium an der Münchener Akademie (1979-1986), zuletzt als Meisterschüler von Erich Koch. Über das Arbeiten in verschiedenen Materialien findet er schließlich im Werkstoff Holz das für seine Formensprache angemessene Medium.

Auszeichnungen

1985 Stipendium Accademia di Carrara
1987 Stipendiatenausstellung, Accademia di Carrara, Ingolstadt
1987 Arbeitsaufenthalt Villa Azad, Rom
1998 Kunstpreis der Sparkasse Nördlingen
2007 Kunstpreis des Kunstvereins Bad Wörishofen
2009 Hubert-von-Herkomer-Preis der Stadt Landsberg
2011 Kunstpreis der Stadt Bad Wörishofen
2015 Ehrenpreis des Kunstvereins Bad Wörishofen
2018 Anerkennung, 1. Schweizer Skulpturenpreis
bei der 7. Schweizerischen Triennale

Werkverzeichnis

Christian Burchard (Hg.): Josef Lang – Werkverzeichnis: Skulpturen, Objekte 1960-2019, mit Beiträgen von Anita Brockmann, Andreas Kühne, Josef Lang, Thomas Raff, EOS Verlag St. Ottilien 2019, 208 S., Exemplare nummeriert

Mit freundlicher Unterstützung von

       

 


 

Künstlergespräch Maluramuseum mit Karl Witti und Lore Kienzl

 


Buch: Eine wilde Geschichte erzählt von Richard Freeman

mit Bildern von Karl Witti / Erstveröffentlichung im Eigenverlag

 

Josef Lang, Karl Witti, Vis-à-vis 2019 | keine Kommentare zum Anfang springen

Kunstverein Eresing: Regionale Kunst im Dialog mit internationaler Kunst

Ausstellungen

Künstler

A.R. Penck
Albrecht Dürer
Alexander Ewgraf
Arnulf Rainer
Bernd Zimmer
Cone
Doris Trummer
Dotmaster
Eberhard Havekost
Flying Fortress
Herakut
Interesni Kraski
Josef Lang
Karl Witti
Leif Trenkler
Loomit
M-City
Nychos
Olafur Eliasson
Robert Motherwell
Scheme
Sigmar Polke
Tobias Krug
Tom Schmid