Vis-à-vis

 

Was ist Zeit ?

Strategien der Zeitverfremdung in Arbeiten von Tobias Krug und Karl Witti

Maluramuseum, Unterdiessen, Mai 2018
Ausstellungseröffnung 1. Mai, 15.00 Uhr
Kuratiert von Christian Burchard

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Oberbayerm


Tobias Krug (1972*)

Was ist Zeit? Welche Qualitäten hat Zeit? Wie ist sie darstellbar? Das ist die Frage, die den 1972 in München geborenen Künstler Tobias Krug, schon während seiner Zeit an der Münchener Akademie bewegte, als er 2001 als Meisterschüler von Professor Ludwig Gosewitz sein Studium abschloss. Der in München und Eresing  lebende Künstler Tobias Krug ist Mitglied der europäischen Künstlergruppe FREQUENZEN e.V. und wurde bekannt durch seine multimediale Raum-Zeitvertonungen, welche planetare Rhythmen hör- und sichtbar macht. Mit dem ständig in Entwicklung begriffenen Projekt „Akustik-Clock“ ist er, mit dem Musiker Brian Cranford, seit 2002 auf zahlreichen Musik- und Kulturtagen vertreten, u.a. ars tecnica (Unterhaching), Passages in Ongles (Frankreich) und DANTON.DENK.RAUM (LMU, München). 2016 erhielt Tobias Krug den Seerosenpreis der Stadt München.
http://www.akustik-clock.de/ac_ton.html
www.tobiaskrug.de

Karl Witti (*1947)

Wie andere Künstler sich mit Farbe, Licht oder Raum auseinandersetzen, gehört Witti zu den Malern der Gegenwart, die den Zeitbegriff thematisieren. Sich mit der Zeit auseinanderzusetzen bedeutet immer zugleich eine Auseinandersetzung mit dem Geschichtsbegriff, der historischen Vorstellung von Entwicklung und Kontinuität, Ursache und Wirkung. Bei Witti gibt es Kulturepochen, die sich spiegeln oder sich in einer reziproken Abfolge begegnen. Die dialektischen Berührungspunkte zwischen verschiedenen Epochen sind zugleich Reibungspunkte zwischen Natur und Zivilisation, bei der sich die Natur als die stärkere Macht erweist. Karl Witti gilt als ein bedeutender Vertreter der Kunstrichtung „Individuelle Mythologien. Im Rahmen einer großen Retrospektive in der Galerie St. Ottilien 2015 erschien im EOS-Verlag ein kommentiertes Werkverzeichnis erarbeitet von dem Kunsthistoriker Christian Burchard mit Einführung in die komplexe Ikonographie und Bildstrategie.
www.karl-witti.de

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Gras im Asphalt Bildergalerie

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Die Zukunft der Malerei – Deggendorfer Gespräche

nur Titelseite

Burchard, Christian (Hrsg.)
Die Zukunft der Malerei – Deggendorfer Gespräche
Quellentexte zur Malerei der Neuen Wilden und Heftigen Malerei
Galerie Karl Pfefferle und Edition München 2014, 129 S.
ISBN 978-3-925585-62-3

Die Deggendorfer Gespräche zum Thema „Die Zukunft der Malerei“ fanden auf Initiative des Münchener Galeristen Karl Pfefferle, vom 21. – 23. Februar 1992 im Stadthotel Deggendorf statt. Es nahmen teil: Hans Peter Adamski, Siegfried Anzinger, Wilfried Dickhoff, Patrick Frey, Haralampi G. Oroschakoff, Stefan Szczesny, Armin Wildermuth. Die Gesprächsleitung führt der damals in New York lehrende Kunsthistoriker Donald Kuspit.

Die Anfänge der „Jungen Wilden“ liegen circa 30 Jahre zurück und geraten derzeit in den Fokus der historischen Forschung. Die kulturphilosophischen Gespräche zum Thema „Die Zukunft der Malerei“, liefern wichtiges Quellenmaterial zum Verständnis ihrer Entwicklung. Viele Fragen, die damals gestellt wurden, sind überraschend aktuell. Im Mittelpunkt der Dialoge steht die grundsätzliche Frage nach der Relevanz traditioneller Malerei auf Leinwand gegenüber neuen Kunstformen wie Medienkunst, Performance, Environment und Installation. Auf der Suche nach den Prämissen für eine Malerei der Zukunft fordern die Teilnehmer einen neuen Autonomiebegriff für die Kunst.

 

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Katalog: streetart in the monastry

Ein himmlischer Gruß aus St. Ottilien und Eresing ist da:

Der Katalog zur Ausstellung „Heaven meets Earth“ (dtsch/eng)

Katalog: heaven meets earth2012 trafen sich 14 Streetart-Künstler aus Deutschland, Großbritannien, Österreich, Polen, Russland und Ukraine im Kloster St. Ottilien. Unter dem Motto „Heaven meets Earth“ besprühten sie über 1000 m2 Wandfläche.

„Ausführliche Fotostrecken lassen den Betrachter die Entstehung der Arbeiten Schritt für Schritt mitverfolgen. Auch technische Details über die verwendeten Farben und Techniken sowie ein genauer Lageplan, der zeigt, welches Bild wo auf dem Klostergelände zu finden ist, fehlen nicht. Jeder Künstler wird in einem eigenen Kapitel vorgestellt – ein kleiner Schatz an Information für Streetart-Liebhaber.“ (Münchener Merkur)

EOS-Verlag, Autor C. Burchard, 112 S., zahlreiche Abb., 10 €,

ISBN 978-3-8306-7577-8: Bestellen unter www.eos-verlag.de

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